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Das Argument - Wirtschaft fordert BBI & Tempelhof

Der Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin beurteilt die Schließung Tempelhofs:

„Es ist unverständlich, dass nunmehr am 31. Oktober 2008 in Tempelhof die Lichter ausgehen sollen. Das ist kontraproduktiv für Wachstum und Beschäftigung in unserer Region“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Thomas Dohmen, die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. „In Tempelhof wurden im vergangenen Jahr mehr Flugbewegungen registriert als in Leipzig/Halle, Münster/Osnabrück, Bremen oder Dresden. Für den Geschäftsreiseverkehr ist der Flughafen Tempelhof aufgrund der kurzen Wege in das Stadtzentrum auf Dauer überaus wichtig“, sagte Dohmen.

Darüber hinaus sei die geplante Schließung Tempelhofs zum Ende Oktober 2008 wirtschafts- und verkehrspolitisch kurzsichtig, so Dohmen weiter. „Bereits heute sind Slotsituation und die Kapazität für Abstellplätze in Tegel und Schönefeld problematisch. Wenn BBI voll ausgelastet ist, wird sich dieser Zustand noch verschärfen. Mit der heutigen Entscheidung wurde lediglich über die Rechtmäßigkeit der Schließung entschieden. Die Politik ist nunmehr aufgefordert, sämtliche politischen Optionen zum Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof unvoreingenommen zu prüfen“, so Dohmen.
(Quelle: http://www.hwk-berlin.de/aktuell/presse/pressearchiv/handwerkskammer-berlin-bedauert-tempelhof-urteil.html)

Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Berlin: „Dabei hat die sture Haltung des Senats in der Frage Tempelhof schon erheblichen Flurschaden für den Wirtschaftsstandort Berlin verursacht. So hat der Senat die amerikanischen Investoren Lauder und Langhammer abblitzen lassen, die bereit waren, 350 Mio. Euro in ein hochmodernes Gesundheitszentrum mit über tausend Arbeitsplätzen zu investieren, wenn der Flugbetrieb aufrechterhalten werden darf. Anstatt mit den Investoren ernsthaft ins Gespräch zu kommen, beharrte der Senat unverrückbar auf seinen Schließungsabsichten. So lockt man die so dringend benötigten internationalen Investoren sicher nicht nach Berlin.“ Quelle: Berlin-Brandenburgisches Handwerk Nr. 12 Dezember 2007

Der Präsident der IHK, Dr. Eric Schweitzer bezeichnet die Schließung Tempelhofs als „schweren wirtschaftspolitischen Fehler“ und sagt weiter: „Wir werden uns deshalb weiterhin für den Airport einsetzen, auch wenn das den Regierungschefs beider Länder aus ideologischen Gründen nicht passt“.
(Quelle: http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/presse/presseinfo/)

Wie bereits begründet, benötigt Berlin nicht nur den Single-Airport Schönefeld, sondern auch den Flughafen Tempelhof, der durchaus rentabel arbeiten könnte.
Unabdingbar für eine rentable Bewirtschaftung des Flughafens Tempelhof ist aber die Beibehaltung des Flugbetriebs. Die riesigen Gebäude werden für den Flugbetrieb nicht in Gänze benötigt. Sie könnten auch einer anderen Nutzung zugeführt werden. Dafür stehen Investoren nach wie vor bereit:
Die Investoren um die Manager Lauder und Langhammer, die in ein ambulantes Gesundheitszentrum mit Flughafenanbindung rund 350 Mio. EUR investieren und ca. 1000 Arbeitsplätze schaffen möchten. Trotz der ablehnenden Haltung durch den Senat haben die Investoren ihr Angebot im Februar 2008 erneuert
(vgl. http://www.welt.de/welt_print/article1729194/US-Investoren_erneuern_Tempelhof-Angebot.html

Ebenso könnten weitere Arbeitsplätze geschaffen werden, gäbe man Europas größter Hostelkette A&O HOTELS & HOSTELS Holding AG eine Chance in Tempelhof zu investieren. Voraussetzung für diese Investition in Höhe von 5 Mio. EUR wäre ebenfalls die Offenhaltung des Flugbetriebs. Damit würden im Gebäudekomplex 1000 Betten für die Übernachtung zur Verfügung stehen.
Je intensiver die Gebäudenutzung ermöglicht wird, desto mehr Einnahmen. Folglich braucht der Flugbetrieb nicht für die Kostendeckung intensiviert werden.

Konkrete Angebote für einen rentabel arbeitenden Flughafen stehen einem Projekt „Tempelhofer Freiheit“ mit unberechenbaren Kosten und zweifelhaftem Ausgang gegenüber.




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