Kurz & bündig: Fakten zum Flughafen Tempelhof

Be Berlin ist auch Be Tempelhof.
Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ gegründet.
Zu den Initiatoren gehören die Initiativen „Pro Tempelhof“, „Tempelhof soll Weltkulturerbe werden“ und die Initiative „SPD-Wähler für den Flughafen Tempelhof!


Parteiübergreifende Aktion zur Rettung
des Flughafens Tempelhof – dem Symbol der Freiheit

Die Debatte um den Flughafen Tempelhof hat uns - Berliner und Berlinerinnen unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Herkunft – veranlasst, die Gründe für die Offenhaltung Tempelhofs auf sachlicher Ebene darzustellen. Dieses Aktionsbündnis unterstützt damit die Initiatorin des Volksentscheids, die Interessengemeinschaft City Airport e.V. – ICAT.

1. Das Argument - Sicherheitsrisiko
Nach dem Ende der Luftbrücke gab es einen einzigen Flugzeugunfall mit einem Privatflugzeug. Die beiden Flugzeuginsassen haben den Unfall nicht überlebt. In den ersten acht Wochen dieses Jahres gab es in Berlin bereits elf Verkehrstote... mehr >

2. Das Argument - Umweltbelastung
Die Behauptung, der Flughafen sei für die Anwohner eine „riesige Lärmschleuder“ ist falsch. Messungen haben ergeben, dass beim Start eines Linienflugzeugs eine kurzfristige Lärmbelastung von 80 dB erreicht wird. Dieser Wert wird auch durch den Straßenverkehr am Tempelhofer Damm erreicht, aber hier ist er eine Dauerbelastung... mehr >

Die behauptete Schadstoffbelastung durch Flugzeuge kann nicht mit Zahlen belegt werden. Der Digitale Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigt nur die Schadstoffbelastungen durch den Straßenverkehr, Hausbrand und Industrie auf. Diese Belastungen dürften um ein Vielfaches höher liegen als die des Betriebes des Flughafens Tempelhof.

Das Flughafengelände ist die größte zusammenhängende innerstädtische Fläche. Die Freifläche Flughafen stellt erwiesenermaßen eine Frischluftschneise für Berlin da. Seine klimatische Wirkung ist von größter Bedeutung für die Innenstadt. Bedingt durch Temperaturunterschiede und der darum resultierenden Flurwinden erfolgt ein erheblicher Luftaustausch. Durch die vorgesehen Bebauung geht auch noch dieser ökologische Vorteil verloren... mehr >

3. Das Argument Millionengrab für Steuerzahler
Der sogenannte Konsensbeschluss aus dem Jahre 1996 sah den Bau und die private Finanzierung eines neuen Single-Airports BBI vor. Er stand darüber hinaus unter der Prämisse der damals geplanten Länderfusion Berlin/Brandenburg.Die Einnahmen aus dem Flugbetrieb der Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel werden von der Berliner Flughafengesellschaft (BFG) in voller Höhe an die Flughafengesellschaft Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) für den Bau von BBI Schönefeld geleitet. Dass die Einnahmen von Tempelhof immer geringer geworden sind, liegt an der gewollten Politik des Berliner Senates und der Berliner Flughafengesellschaft.... mehr >

4. Das Argument Tempelhof gefährdet BBI Schönefeld
Dieses Argument stützt sich auf den „Konsensbeschluss vom 28.Mai 1996“. Hierin heißt es: „Gemeinsame Empfehlung des Bundsministers für Verkehr, Matthias Wissmann, des Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen und des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe zum Flughafen Konzept Berlin/Brandenburg....“
Diese drei Beteiligten waren die Gesellschafter der Berlin Brandenburg Flughafenholding GmbH (BBF). Und unter Punkt 2.) heißt es u.a.: „Von den Gesellschaftern der BBF wird die Privatisierung der BBF vorbereitet. Hierzu ist das Konzept der Privatisierung zu entwickeln.“
Und unter Punkt 3.) : „Qualifizierte Ertüchtigung von Schönefeld als Single-Standort unter Beteiligung privater Investoren...“
Die gesamte Planung war also auf die Beteiligung von Investoren abgestellt. Daher sollen – um die Attraktivität des „Single-Standorts“ nicht zu gefährden, die Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel geschlossen werden. Diese Planungsgrundlage gibt es nicht mehr, weil es keine privaten Investoren gibt! Damit ist die Notwendigkeit für die Schließung der Berliner Flughäfen entfallen.... mehr >

5. Das Argument - Tempelhof ist überflüssig
Schon heute ist klar, dass BBI bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 2012 zu klein sein wird. Auch mittelfristig ist von Kapazitätsengpässen auszugehen. Tempelhof entlastet die großen Flughäfen genau bei den Verkehrsarten, die dort zu Engpässen führen: kleine und mittlere Flugzeuge. Brandenburg baut derzeit sechs kleine Flughäfen massiv aus.Keiner dieser Flugplätze aber hat die Kapazität sowie die einmalige Infrastruktur von Tempelhof.
Warum soll ein Berlin-Tourist nach Schönhagen oder Strausberg fahren, um dort den Großen Berlin-Rundflug zu buchen?... mehr >

6. Das Argument - Die Wirtschaft fordert BBI und Tempelhof
Die Berliner Wirtschaft, vertreten durch die Handwerkskammer (HK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK), wollen den Großflughafen BBI und Tempelhof! Beide Wirtschaftsverbände fordern die Offenhaltung Tempelhofs als wichtigen Faktor für Wachstum und Beschäftigung in Berlin. Beide Verbände weisen auf das Kapazitätsproblem von BBI hin. Tempelhof könnte durchaus wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden. Wenn der Senat Investoren abweist und Geschäftsreisende als „Bonzen“ und „Steuerflüchtlinge“ bezeichnet, verprellt er nicht nur Interessenten - auch der Steuerzahler kann diese Haltung nicht verstehen... mehr >

7. Das Argument - „Ewiggestrige/ Rosinenbombergeneration“
Tempelhof ist der älteste Verkehrsflughafen der Welt mit großer geschichtlicher Vergangenheit u. a. die Berliner Luftbrücke. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Mit der Schließung des Flughafens droht der Anlage Verwahrlosung und Verfall. Dafür gibt es in Berlin ausreichend Beispiele. Deshalb ist der ideale und wirkungsvollste Denkmalschutz die Beibehaltung der ursprünglichen Nutzung. Der Flughafen Tempelhof gehört zu dieser Stadt wie das Brandenburger Tor, die Glienicker Brücke oder das Reichstagsgebäude!... mehr >

Tempelhof bietet Berlin...

Beim kommenden Volksentscheid können die Berlinerinnen und Berliner über die Zukunft ihres Zentralflughafens entscheiden. Es ist eine parteiübergreifende Angelegenheit aller Berliner. Die Berliner sollten sich dabei nicht von dem Getöse der Parteien instrumentalisieren lassen. Stimmen Sie deshalb für Tempelhof, stimmen Sie für Berlin!

copyright: www.be-4-tempelhof.de

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