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Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de nimmt mit großer Freude das Ergebnis des erfolgreichen Bürgerentscheides im Bezirk Tempelhof-Schöneberg zur Kenntnis.

Damit haben die Bürger im Bezirk Tempelhof-Schönerberg ein Votum getroffen, die von den Entscheidungen des Berliner Senats direkt betroffen sind. Das vorliegende Ergebnis ist ein Erfolg der Bürger, die dieses Mal ohne Unterstützung von Parteien und kommerzielle Interessen eine Vernunftentscheidung herbeigeführt haben.

Der Bezirk hat mit heutigen Entschei­dungen ein eindeutiges Mandat erhalten. Bezirk, das bezirkliche Denkmalamt, das Landesdenkmalamt und Berliner Senat sind jetzt gefordert, gemeinsam mit dem Aktions­bündnis eine würdige Zukunft für Tempelhof zu finden. Wir erwarten, dass ab sofort keine Entscheidungen mehr getroffen werden, die in Tempelhof vollendete Tatsachen schafft.

Diese Abstimmung zeigt auch, wie weit sich die Berliner SPD und deren Regierender Bürgermeister mit ihrer „Flughafenpolitik“ vom Bürger entfernt haben.

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof fordert, dass der Senat den Entwidmungsbeschluss, der rechtlich immer noch nicht umgesetzt ist, unverzüglich widerruft.

Das Ergebnis zeigt zudem, dass der Erhalt des Flughafens Tempelhof für die Menschen noch immer ein wichtiges Anliegen ist. Es waren nicht Großindustrielle, Bonzen und Vielflieger, die diese Entscheidung herbeigeführt haben, es waren ver­antwortungsbewusste Menschen, die Tempelhof als ein Teil ihrer persönlichen Geschichte und Identität erhalten wollen.

Die im Bürgerentscheid verlangte Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO bietet die Chance, diesen historischen Ort der Weltgeschichte dauerhaft zu bewahren und für Berlin zu einem weiteren Touristenmagnet zu machen.

Alle die guten Willen sind sollten sich jetzt an einen Tisch setzen und gemeinsam eine Zukunft für Tempelhof finden, die der histo­rischen Bedeutung des Ortes gerecht wird, und eine breite gesellschaftliche Akzep­tanz findet. Wir haben eine große Zahl von konstruktiven Vorschlägen gemacht

Weder die Autonomen, noch Rot/Rot, noch der Berliner Senat und schon gar nicht Klaus Wowereit haben ein Mandat für ihre Flughafenpolitik oder was sie dafür halten.

Das Ergebnis des Bürgerentscheides am 07. Juni belegt dies sehr deutlich. Es wäre für die Berliner Politik ein guter Grund innezuhalten und die sogenannte "Flughafenpolitik gründlich zu überdenken.

Vom Aktionsbündnisses be-4-tempelhof.de gibt es einen Beitrag zum Wettbewerb "Call for Ideas" [295 KB] zur Zukunft des Flughafens Tempelhof UNESCO Welterbestätte „Flughafen Tempelhof“ Beitrag im Rahmen des „Nach“nutzungsverfahrens für den Flughafen Tempelhof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin.

Neben einer moderaten Nutzung für Flugbetrieb, gibt auch viel Platz für viele weitere Ideen und auch viel Platz zusätzliche Nachnutzungkonzepte zu integrieren.

Allerdings eine denkmalgerechte Nutzung kann vernünftigerweise nur im Kontext eines Flughafens erfolgen.

Unter Punkt fünf – Nutzungskonzept

Nach Meinung des Aktionsbündnis muss die zukünftige Nutzung den vorhandenen Zustand bewahren, einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglich und volkswirtschaftlichen Nutzen bringen. Sie muss zudem Akzeptanz bei der Berliner Bevölkerung besitzen und der historischen Bedeutung Rechnung tragen.

Das Nutzungskonzept beruht daher auf folgenden Prinzipien:

1. Authentischer Erhalt der Flughafen Gesamtanlage
2. Spezialisierte luftverkehrliche Nutzung
3. Luftverkehrsnahe Nutzung
4. Luftfahrtbezogene Bildung und Ausbildung
5. Historisch Museale Nutzung
6. Vermietung (Messen, Konzerte, Veranstaltungen z.B. Feuerwerk)

Diese Prinzipien werden im Text ("Call for Ideas" [295 KB] ) weiter erläutert.

Die derzeit vom Senat betriebenen Planungen und publizierten „Nachnutzungskonzepte“ werden dieser Bedeutung nicht gerecht weder der der Flughafengegner noch der der Flughafenbefürworter.

Vielleicht erklärt dies auch das Ergebnis des Bürgerentscheides im Bezirk Tempelhof-Schöneberg also der Anwohner: Das Bündnis vereinigte fast so viele Stimmen auf sich wie die drei wichtigsten Parteien in dem Wahlkreis – SPD, CDU und Grüne

Zu guter Letzt: Auch das Aktionsbündnis ist gegen die Bauspekulation und Bebauung der Grünfläche. Tempelhof so wie es ist, sorgt auch für den Frischluftaustausch für ganz Berlin – auch für Kreuzberg und Friedrichshain. (Flurwinde s. a. Senatverwaltung Stadtentwicklung) Wir wissen auch, dass auf dem Gelände ein geschützter Bestand an Tieren ihre Heimat beheimatet ist – unter anderen Füchse.

Wir wollen das das so bleibt und ich hoffe der Fuchs sagt hier nicht für immer und endgültig gute Nacht.

Der Flughafen Tempelhof muss für Berlin und Deutschland erhalten bleiben.


Trotz des verfehlten Quorums war der Volksentscheid der ICAT ein toller Erfolg, denn ca. 530.000 Bürger dieser Stadt haben dem Erhalt des Flughafens zugestimmt. Der Senat hat in keinster Weise auf dieses Votum regiert - was für eine armselige Politik!

Am 30.10.2008 wurde nun unser Traditionsflughafen geschlossen. Die weiteren Pläne des Senats werden zunehmend bekannt - der Flughafen Tempelhof soll
mit aller Konsequenz unwiederbringlich "zerstört" werden! Denn wer flugtechnische Anlagen rückbaut, Freiflächen bebaut und den Flughafen entwidmet, der tut im Ergebnis nichts anderes! Dies hat dieser bedeutende Ort nicht verdient - mit dieser Einschätzung wissen wir uns mit dem überwiegenden Teil aus Bevölkerung und Wirtschaft einig - und genau das hat unser Aktionsbündnis legitimiert, zeitgleich mit der Schließung des Flughafens am 30.10. 2008 ein neues Volksbegehren zu starten - jetzt brauchen wir die aktive Unterstützung aller Flughafen-Befürworter!

Gehen Sie am 18. September wählen, wählen Sie was Sie wollen, aber wählen Sie Wowereit ab.